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Specialisterne Foundation

Specialisterne Foundation is a non-for-profit organization that works to enable one million jobs for people with autism and similar challenges. The foundation owns Specialisterne Denmark and the Specialisterne concept and trademark.

 
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Dies ist der dritte Entwurf des Blogartikels; den ersten habe ich gelöscht, da ich schließlich und endlich meinte, er sei zu persönlich und damit ohnehin uninteressant.

Die Lektüre der (wirklich guten) Blogartikel meiner Kolleginnen (hier und hier) hat mich dazu bewogen, es doch noch einmal zu versuchen. Und dann habe ich alles noch einmal umgeschrieben, weil ich unterwegs falsch abgebogen war. Das passiert mir häufig; mein Gehirn produziert ständig Gedanken und verfolgt dann schon einmal eine falsche Spur, weil sie interessanter ist.

Daher ist lineares Schreiben auch nicht einfach, da meine Gedanken eher in einer Art mehrdimensionalem Assoziationsnetz zusammenhängen. (Ist aber bei allen Menschen so, das nennt sich „Gehirn“.) Denken ist neben Lesen mein Lieblingshobby, aber darum geht es hier nicht. Ich stelle hier mich und meine Geschichte vor.

Über den Autor

Johannes Klietmann ist Asperger-Autist, hat einen Doktortitel in Paläobiologie und hält Impulsvorträge und Workshops. In seinen Artikeln lädt er Sie in seine Welt des Autismus ein. Wichtige Zutaten: Fakten, Humor und Tiefgang.

Chaos und Lernen – Schulzeit

Dass ich anders war als andere Menschen, merkte ich spätestens am ersten Tag im Kindergarten, als meine Welt zusammenbrach und ich auf einmal mit lauten, herumwuselnden und aufdringlichen Gestalten konfrontiert war, ohne Unterstützung durch meine Eltern oder sonstige bekannte Personen. An meinen ersten Tag im Kindergarten erinnere ich mich wenig; vor allem erinnere ich mich daran, dass der Schock und das Gefühl der Unsicherheit dieses ersten Tages bis in die siebte Klasse Gymnasium anhielten, zum Glück in verminderter Form. Glücklicherweise musste ich im Kindergarten und der Volksschule kaum etwas lernen – rechnen hatte meine Mutter mit mir schon geübt und lesen hatte ich mir mit vier Jahren weitgehend selbst beigebracht. Seitdem lese ich mit wachsender Begeisterung. Dass ich „nicht dazu gehörte“, war mir von Anfang an klar. Bis heute betrachte ich Gruppenidentitäten eher interessiert bis irritiert, als mich mit einer assoziieren zu können. Ich kann ebenso wie Charlie Brown auf die Frage „Wo fühlst du dich fehl am Platz?“ mit „Auf der Erde“ antworten. Die Bezeichnung „Wrong Planet Syndrome“ umschreibt dieses Gefühl sehr gut.

Am kürzesten lassen sich meine persönlichen Eigenarten beschreiben, wenn ich berichte, dass mir in der Schule Physik, Englisch und Latein am leichtesten fielen, Turnen, Zeichnen und Pause am schwersten. Alle schienen ein Spiel miteinander zu spielen, und ich war der Einzige, der die Regeln nicht verstand. Das war ein dauerhafter Stress für mich, da ich stets darauf achten musste, was gerade ablief, aufpassen musste, nichts (allzu) Falsches zu sagen oder zu tun und verschiedenste Verhaltensweisen interpretieren musste. Ich nannte es später die „Versuch-und-eins-auf-die-Schnauze-Methode“, wenn ich mal wieder merkte, dass ich eben nicht dazu gehören konnte, ohne dass mir klar war, wo denn der Fehler lag. Außer eben, dass ich fehlerhaft war. Zudem wurden viele mir bekannten Regeln im Umgang miteinander mit völliger Selbstverständlichkeit gebrochen, aber alle schienen zumeist zu wissen, wann wie welche Regel gültig war und wann nicht.

Andererseits waren – rückblickend betrachtet wohl gut gemeinte – Versuche, mich kennen zu lernen, für mich nicht angenehmer. Sie fühlten sich eher an wie eine Invasion oder ein Verhör.

Und das in einer Umgebung, die meist zu laut und wirr für meinen Geschmack war. Abgesehen davon, dass es meine ganze Schulzeit lang Mitschüler (und nur sehr wenige Mitschülerinnen) gab, die sich über mich lustig machten. Mittlerweile weiß ich zwar, dass ich das Glück hatte, recht früh mein Wachstum abgeschlossen zu haben und eine harmlose Schule zu besuchen, sodass es keine körperlichen Übergriffe auf mich gab. Nichtsdestoweniger waren die Mobbing-Situationen, die ich zwar als Angriff verstand, aber nicht wusste, wie ich mich wehren sollte, da ja der Inhalt des Gespräches und die emotionale Situation verschieden waren, furchtbar für mich. Dieses Gefühl des Ausgeliefertseins sorgte dafür, dass ich bis zu einem Alter von über dreißig Jahren Gruppen Jugendlicher mit ähnlichen Gefühlen betrachtete wie ein Arachnophobiker ein Vogelspinnenterrarium.

Auf der anderen Seite merkte ich auch sehr rasch, dass mir das, was im Unterricht erklärt wurde, sofort klar war und ich es mir gut merken konnte. Diese Begabung zu besitzen kam mir unfair vor, da sie die meisten in meiner Klasse nicht teilten; sie für mich zu behalten wäre unkorrekt gewesen. Also war ich, besonders in der Oberstufe des Gymnasiums, so etwas wie ein Zwischenlehrer, da meist ich gefragt wurde, wenn etwas nicht klar war. Es hilft übrigens enorm dabei, selbst zu lernen, wenn man etwas immer wieder erklärt. Außerdem waren das die wenigen Gelegenheiten, bei denen ich fast mit mir zufrieden sein konnte und mir beinahe so etwas Ähnliches wie Wert zugebilligt hätte.

Interessanterweise erfuhr ich damals schon von dem Phänomen „Autismus“ – ich las, dass Autist:innen Menschen seien, die in sich abgekapselt in ihrer eigenen Welt lebten. Da ich offensichtlich nicht in meiner „eigenen Welt“ lebte und mir der Mangel an Abkapselung gegenüber der Außenwelt geradezu schmerzhaft bewusst war, dachte ich mir, dass ich mir überhaupt nicht vorstellen könnte, wie es wohl wäre, Autist zu sein.

Hauptsache und Herzensangelegenheit: Wissen – Studium

Die Schulzeit vermisse ich nicht; meist war ich verängstigt, überfordert und hatte Depressionen. Letzteres wusste ich schon lange, auch ohne konkrete Diagnose, da ich auch zu psychologischen Themen gerne Bücher gelesen hatte. Das Studium war dann eine enorme Umstellung – ein Zimmer in einem Studentenheim, alles selbst zu organisieren, mich zurechtfinden… die ersten Semester waren extrem anstrengend. Andererseits hatte das Studium große Vorteile: Der Inhalt war ausgesprochen interessant, ich lernte nach wie vor leicht und es gab keine Klassen, sondern nur Einzelpersonen. Das Mobbing war schlagartig vorbei; überhaupt hatte ich den Eindruck, dass nur die freundlicheren Menschen, mit denen ich besser auskam, studierten. Und natürlich konnte ich mich einfach in mein Zimmer zurückziehen.

Vor allem das Neu-Organisieren am Semesterbeginn war schwierig, ebenso Exkursionen, Übungen, Seminare; kurz, alle Lehrveranstaltungen, bei denen jederzeit Unvorhersehbares auf mich zukam und ich immer rasch und richtig reagieren musste. Dann fühlte ich mich oft angespannt bis verängstigt, drängte diese Eindrücke aber beiseite, um nichts falsch zu machen. Meist war mein Ausgleich, Musik zu hören oder einfach ein Weilchen alleine zu bleiben. Und natürlich die Konzentration auf die spannenden Inhalte. Exkursionen mag ich trotzdem gerne. Prüfungen waren natürlich immer noch ein großer Stress, aber ich konnte zum Glück gut lernen und hatte meist keine Probleme damit. Auch mag ich Recherche, Bibliotheken oder einfach nur Interessantes zu erfahren. Ich lernte auch meine Freizeit zu organisieren sowie mich selbst zu versorgen. Die meiste Zeit war ich nur sehr wenig verängstigt. Überfordert und depressiv war ich immer noch, wenn auch beides weniger als zuvor.

Und zum ersten Mal in meinem Leben fand ich Freunde, auch wenn ich bis heute nicht weiß, wie und wieso sie das geschafft haben. Nach wie vor schien ich zwar nach Monaten der Bekanntschaft nicht halb so vertraut mit ihnen zu sein wie andere nach einem halben Tag, aber ich verstehe mich bis heute gut mit ihnen.

Im Rückblick sage ich gerne scherzhaft, dass ich ein schlechter Student war – ich war nie auf Studentenpartys (außer in meinem Heim, und auch da nie länger als ein paar Minuten) und ich habe nie an einer Demonstration teilgenommen. Lautes, ausgelassenes Feiern ist meine Sache nicht; ich sage gerne in Abwandlung einer Redewendung, dass ich keine Sau habe, die ich rauslassen könnte. 

Dann kam meine Dissertation, bei der sich zeigte, dass ich nicht unbedingt gut bin, meine Überlegungen formell darzulegen und trotzdem leicht nachvollziehbar zu erklären. Ich schaffte diesen Abschluss trotzdem und darf mich seitdem Doktor nennen. 

Selbstbeschädigung zwischen Scheitern und Leistung – Ein erster Job

Und danach… Ja, was tun? Wenn ich im Netzwerken und Drittmitteleinwerben gut wäre und so etwas wie Durchsetzungsvermögen oder Selbstvertrauen besäße, hätte ich meinen (einzigen) Lebenswunsch vielleicht verwirklichen können und wäre Wissenschaftler geworden. Aber ich bin eben nur gut darin, meine Arbeit zu tun, nicht darin, sie zu bewerben oder sie mir zu erstreiten. Es war mir immer klar gewesen, dass ich den Übergang zur Arbeitswelt nicht schaffen würde – ich hatte zu wenig Kraft, zu wenig Möglichkeiten, andere zu begeistern und fand neue Kontakte zu knüpfen eher einschüchternd oder abschreckend als angenehm. Ich wusste auch nicht, wie ich Leute für mich einnehmen könnte. Chancen für mich zu entdecken, meine Vorgangsweise durchzuplanen und andere dafür einzuspannen kann ich schon gar nicht, und das sind leider Grundvoraussetzungen für Menschen, die einen Job suchen oder gar in einem Orchideenfach einen der raren und immer seltener werdenden Posten erobern wollen. Ich bin kein Eroberer, ich kann mich in einer Konkurrenzsituation nicht durchsetzen. Ich kann mir meinen Platz nicht erkämpfen.

Also suchte ich nach einem Beruf, und bekam schließlich nach ein paar freundlichen Absagen sogar eine Zusage. Es war eine schwere Entscheidung, denn ich wusste, dass ich damit jede Chance auf eine wissenschaftliche Karriere und damit auf alles, was ich in meinem Leben jemals machen wollte, aufgeben würde; immerhin ist eine herausragende Publikationsliste Mindestanforderung für einen wissenschaftlichen Beruf, und das könnte ich neben einem Job nie schaffen. Andererseits war dies eine Chance; wie ich einen wissenschaftlichen Posten hätte bekommen können, weiß ich bis heute nicht. Sehr wahrscheinlich hätte ich es nicht geschafft oder nicht durchgehalten, immer wieder neu anfangen zu müssen, wie das in der Wissenschaft heute ist.

Im Rückblick hätte ich keinen unpassenderen Job wählen können – im Außendienst, also stets an neuen Orten, immer mit neuen Menschen zusammen, immer unter Zeitdruck, in einer Firma, in der das Stresslevel permanent hoch lag, bei allen Beteiligten. Vorhersehbare Tage waren extrem selten; die Wochenenden verbrachte ich meist damit, herumzuliegen, da mir für alles andere die Kraft fehlte.

Als ich einen Baum ausgesucht hatte, an dem ich meine Karriere als Autofahrer und Lebewesen endgültig beenden wollte, wurde mir klar, dass ich so nicht weitermachen konnte. Und, vor allem, dass ich besser eine andere Veränderung als das Abstellen meiner Lebensfunktionen wählen sollte. Ich gab also Bescheid, dass ich kündigen würde (und erfuhr, dass man mich gerne behalten hätte, weil ich meine Arbeit gut machte), bearbeitete noch mehrere Monate ein Projekt, bis es abgeschlossen war, und begab mich in die Arbeitslosigkeit.

Neue Probleme und Neuorientierung – Arbeitslosigkeit und Diagnose

Das hatte den Vorteil, dass ich nicht mehr tagtäglich neue Überforderungen bewältigen musste; stattdessen hatte ich jetzt immer gleiche Überforderungen, genannt Bewerbungen. Wenn jemand depressiv werden will, muss er oder sie nur Stellenanzeigen durchlesen. Sie schienen vor allem zu besagen, dass und warum genau ich nicht gut genug war. Abgesehen davon ist es für mich so angenehm, mich zu bewerben, wie für einen Menschen mit Schlangen- und Höhenangst, eine Gruppe giftiger Baumschlangen aus sehr hohen Bäumen zu holen. Und natürlich habe ich absolut kein Talent dafür, Motivationsschreiben so zu schreiben, dass sie emotional gut wirken.

Wenigstens bekam ich nun (endlich) mit 32 Jahren meine Diagnose. Den Verdacht, selbst das Asperger-Syndrom zu haben (das ja damals noch eine eigene Diagnose war), hatte ich zu dieser Zeit schon seit etwa sechs Jahren. Nun wollte ich endlich mit Sicherheit wissen, ob er zutraf oder nicht; ich wollte wissen, “was mit mir los war”. Also wandte ich mich an die Autistenhilfe und wurde nach einer gewissen Wartezeit weitergeleitet und entsprechend diagnostiziert, wofür ich übrigens auch selbst bezahlte. Eine der besten Investitionen in meinem Leben, übrigens. Ich sagte schon damals gerne, dass Autismus meine Eigenart sei, Depressionen mein Problem. Die Diagnose selbst war erstaunlich befreiend. Vor allem, da ich nun nicht mehr das Gefühl hatte, Dinge schuldhaft falsch zu machen, sondern eben einfach anders konstruiert zu sein.

Ich bekam nun, auch durch Lektüre verschiedener Bücher, eine bessere Erklärung meiner selbst sowie meiner Eigenarten. Glücklicherweise erklärten die Bücher nicht „Defizite“ oder „Fehler“, sondern eben Abweichungen – Eindrücke werden anders verarbeitet, soziale Signale werden nicht schon unbewusst herausgefiltert und verstanden, sondern müssen erlernt werden und dergleichen mehr. Menschliche Signale sind ja auch schwierig, denn sie sind sehr vielfältig und können bewusst zu bestimmten Zwecken eingesetzt werden. Wenn mich beispielsweise jemand anlächelt, kann dies bedeuten, dass dieser Mensch sich freut, mich zu sehen, mich lustig oder lächerlich findet, mich mag und will, dass ich mich gut fühle, einen guten Eindruck auf mich machen will, mich friedlich stimmen will – oder einfach fröhlich ist und zufällig in meine Richtung schaut. Ich gebe zu, dass es mir leichter fällt, die einfacheren und unverstellten Signale von Tieren zu lesen.

Immerhin habe ich das Glück, dass ich Gesichtsausdrücke und Gesten schon mein ganzes Leben lang sehr gut erkenne und meist auch korrekt deuten kann (allerdings auf Basis der Bewegungen, weniger des Endergebnisses, daher wirken Fotos auf mich immer merkwürdig) ; mir fehlt nur das emotionale Mitschwingen. 

Nun konnte ich verstehen, was warum für mich leichter oder schwerer war und vor allem gestattete ich mir, so zu sein, wie ich bin, anstatt ständig mit aller Kraft dagegen anzukämpfen. Vereinfacht gesagt: Für einen autistischen Menschen bedeutet ein „normales“ Leben, dass sämtliche Aktivitäten absolviert werden müssen (also beispielsweise Besprechungen, Arbeit, Lernen, Plaudern…), während gleichzeitig aktiv Reize ausgeblendet, eine psychologische Analyse der Interaktionen durchgeführt und eine Rolle in einem Improvisationstheater gespielt werden müssen.

Erst mal Frieden

So ich bin bei Specialisterne gelandet. Das ist für mich eine große Erleichterung; einerseits kann ich mich in der Arbeit endlich von den auszehrenden Anstrengungen der Arbeitslosigkeit erholen – ich weiß, das klingt merkwürdig, aber Arbeiten ist nicht einmal ansatzweise so anstrengend wie Arbeitssuche und das Ertragen der damit verbundenen Unsicherheit – und andererseits ist dies der erste Ort, wo ich nicht ständig versuchen muss, neurotypisch zu erscheinen. Ich habe andere Menschen um mich herum, die Rücksicht nehmen, anstatt sie nur von mir einzufordern. Zu guter Letzt habe ich jetzt auch die Chance, dazu beizutragen, dass andere die gleiche Hilfe bekommen können, die ich bekommen habe. Das ist mir viel wert.

Ich war die meiste Zeit meines Lebens verängstigt, überfordert und depressiv. Alle drei Eigenschaften sind deutlich besser geworden; ganz werde ich sie wohl nie loswerden. Ich weiß jetzt auch, wie diese Probleme mit Autismus zusammenhängen: Weil mir die Welt zu laut, bunt und wirr, unvorhersehbar und die Menschen darin laut, aggressiv und unverständlich vorkamen, ich den Fehler aber nur in mir selbst suchte und mich „richtig“ verhalten wollte, habe ich mich stets überfordert und übergangen. 

Nach wie vor bin ich eher schüchtern (auch wenn man mir Ängstlichkeit nicht anmerkt), zurückgezogen und in sozialen Dingen ungeschickt. Aber ich weiß, was mich warum anstrengt und wie ich damit umgehen kann. Absurderweise fällt mir soziale Interaktion erheblich leichter, seit ich mich nicht mehr ängstlich darum bemühe, alles richtig zu machen. Ich weiß auch, welche Vorteile und Stärken ich durch meine Eigenarten habe – und wie ich mit mir umgehen sollte. Nicht umsonst lautete die erste der apollinischen Weisheiten am Orakel von Delphi: Erkenne dich selbst. 

 

Bei Specialisterne widmen wir uns der hohen Arbeitslosigkeit im Autismus. Wir beraten, unterstützen, und bieten Fortbildungen an.

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