TestingPro


TestingPro: Software Tester Ausbildung inklusive ISTQB® Zertifizierung und anschließender Jobvermittlung

Ab 03.09.2018 bietet Specialisterne gemeinsam mit dem IT-Unternehmen Nagarro Personen mit Autismus die Möglichkeit, sich zum Software Tester auszubilden.

Das Projekt TestingPro wird vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort gefördert. Die Kurskosten können über das AMS oder Stipendien gefördert werden: Wir unterstützen bei den Formalitäten. Das IT-Unternehmen Nagarro stellt die Expertise und Trainer bereit und organisiert den Kurs in Kooperation mit Specialisterne.

  • Auswahlprozess: Ab Sofort
  • Wann: Kursstart am 03.09.2018
  • Dauer: 8 Wochen, 03.09.2018 – 25.10.2018. 20 Stunden pro Woche: Montag – Freitag von 09:00 bis 13:00 Uhr
  • Ort: Specialisterne Büro: Goldeggasse 29, 1040 Wien Wegbeschreibung

Ziel ist es, für die TeilnehmerInnen nach dem Kurs einen passenden Arbeitsplatz zu finden.

Erfahrungen aus 2016 & 2017 haben gezeigt, dass 70% der AbsolventInnen des Kurses im Anschluss meist dauerhafte Beschäftigung finden konnten.

Voraussetzungen für eine Teilnahme:

  • Bestehende Diagnose von Autismus oder Asperger-Syndrom ODER vorhandene Verdachtsdiagnose.
  • Ab dem vollendeten 18. Lebensjahr

 Außerdem trifft noch mindestens einer der folgenden Punkte auf Sie zu:

  • Erste Erfahrung mit relationalen Datenbanken (SQL)
  • Sie haben zumindest Grundkenntnisse in einer Programmiersprache
  • Sie haben eine HTL Schulausbildung und/oder ein Studium begonnen bzw. abgeschlossen
  • Sie haben ausgeprägte mathematische oder naturwissenschaftliche oder technische oder IT Kenntnisse

Kursinhalte: hier klicken

ISTQB® Certified Tester Foundation Level

Training Grundlagen des Software-Testens
– Man erfährt, was unter dem Begriff Softwaretesten verstanden wird und warum Testen notwendig ist.
– Es werden die Grundsätze des Softwaretestens erläutert und den Teilnehmern die fünf Hauptaktivitäten des Fundamentalen Testprozesses nähergebracht.

Testen im Software-Lebenszyklus
– Es werden die Beziehungen zwischen Entwicklungs- und Testaktivitäten erklärt.
– Man lernt die verschiedenen Teststufen und Testarten kennen und erfährt auch Besonderheiten, die beim Test von im Einsatz befindlicher Software von Bedeutung sind.

Statischer Test

– Man erfährt etwas über statische Prüftechniken und lernt den Review-Prozess im Detail kennen. Abgerundet wird dieser Abschnitt mit Informationen zur wekzeuggestützten statischen Analyse.

Testfallentwurfsverfahren
– Es werden sowohl spezifikationsorientierte (Black-Box) als auch strukturorientierte (White-Box) Verfahren im Detail erörtert und mit geeigneten Verfahren zur optimalen Ableitung von Testfällen angereichert.
– Desgleichen lernt man Gründe kennen, warum Testfälle auch auf Basis von Intuition, Erfahrung und Wissen abgeleitet werden.

Testmanagement (Organisation und Testprozess)

In Softwaretestprojekten ist das Management des Testvorgehens inklusive aller Beteiligten ein umfassendes Vorhaben. Der Aufbau einer Testorganisation, die Planung und Aufwandschätzung von Aktivitäten und die Überwachung des Fortschritts sind nur ein paar Beispiele der notwendigen Tätigkeiten, die einem in diesem Abschnitt nähergebracht werden.

Testwerkzeuge
Auch im Softwaretest gibt es für die unterschiedlichen Rollen und Tätigkeiten jeweils geeignete, d.h. unterstützende Werkzeuge; diese einzusetzen kann viel Nutzen für das Projekt bringen, birgt aber auch Risiken. Die Einführung von Werkzeugen in ein Unternehmen muss daher gut überlegt werden. Informationen dazu finden sich in diesem abschließenden Kapitel.

Praxis-Wochen

Jira
In diesem Modul werden erste praktische Erfahrungen aus dem Softwaretest-Alltag vermittelt. Es wird ein Testprojekt “live” durchgespielt – inklusive Testfallermittlung, Testing und Fehlererfassung bzw. Reporting. Da JIRA dafür eines der aktuell gängigen Werkzeuge ist, werden die genannten Schritte mittels JIRA durchgeführt.

TA Basics

TA Basics vermittelt die Grundlagen der Testautomatisierung. das Modul beginnt mit der Frage “Was ist Testautomatisierung?” und erklärt den Nutzen der Testautomatisierung. Es werden weiters das Konzept eines Frameworks anhand des ANECON A2A Frameworks zur Testautomatisierung erläutert. Dazu werden Beispiele aus der Praxis erläutert und kleine Beispiele selbst ausgearbeitet.

Kompakte Testfälle
Im Modul Kompakte Testfälle werden Konzepte wie Data Driven Testing oder der Acceptance Test Ansatz erläutert, der Weg von manuellen zu automatisierten Testfällen, sowie die Rückverfolgbarkeit von Testfällen zu Anforderungen und Bedingungen. Weiters wird der Sinn von Refactoring hervorgehoben, sowie auf die Frage eingegangen, wo Testautomatisierung überhaupt Sinn macht. Auch in diesem Modul werden Beispiele von den Teilnehmern selbst ausgearbeitet.

Last- und Performance Tests

Wie verhält sich ein System wenn 10 User gleichzeitig darauf zugreifen? Wie bei 100? Bei 1000? In diesem Modul wird das nicht-funktionale Testen des Systems unter Stressbedingungen erklärt und vorgezeigt. Dabei wird gezeigt, wie die Daten beim Stresstest überwacht und aufgezeichnet werden, wie die Ausführung von Tests durch verteilte Agents funktioniert, welche Einflussfaktoren zu berücksichtigen sind und welche Empfehlungen sich durch die Ergebnisse ableiten lassen.

Selenium
Hier werden die Grundlagen vom Testing Framework Selenium erläutert. Dabei wird von der Grundfrage “Wie funktioniert Testing von Webanwendungen?” ausgegangen und schrittweise darauf aufgebaut. In Beispielen können die Teilnehmer selbst in Java ihre Webtests schreiben und lernen, wie das Testing Framework mit gängigen Browsern interagieren kann, wie automatisch Websites geöffnet werden und wie das Testframework die DOM-Struktur verwenden kann um Elemente auf der Website automatisiert zu bedienen.

Tosca : Unterrichtet von Tricentis

Automation Specialist 1
– Automatisierung einer HTML-Applikation
– Identifikation von HTML-Kontrollen
– Testfälle erstellen
– Ergebnisse verifizieren

Automation Specialist 2
– Vorlagen für Testfälle erstellen
– Verwendung von Datenmengen
– API-Testfälle – ohne Oberfläche (Webservices und XML)

Grundlagen Softwareentwicklung und Programmierung

Softwareentwicklungsprozess – Theorie
– Lastenheft, Pflichtenheft
– Requirement Engineering
– Projektmanagement-Techniken
– Vorgehensmodelle: prozessorientierte, iterative Verfahren, Agile Modelle (Scrum)

Praktische Übungen
– Requirement Engineering: Definieren von funktionalen und nicht-funktionalen Funktionen eines Programms. Definition des Umfangs eines ersten Prototypen. Erstellen eines Pflichtenheftes
– Programmierung: Implementierung der Anforderungen aus der praktischen Übung zum Requirement Engineering. Freie Wahl der Programmiersprache

 

Kontakt:

Fragen oder Interesse an einem kostenlosen Erstgespräch? Melden Sie sich mit Ihren Bewerbungsunterlagen (CV und evtl. Diagnose) bei Frau Andrea Essl, per E-Mail: office@specialisterne.at oder per Telefon: 0676/4724863

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